Ein Arbeitsgang statt Nachbeschichtung
Die belastbare Oberfläche entsteht direkt im frischen Beton. In vielen Fällen entfällt dadurch eine zusätzliche Beschichtung, das spart Zeit und einen weiteren Gewerkeschritt.
Maschinelles Betonglätten
Wir verdichten und glätten Ihre frische Betonfläche maschinell mit dem Flügelglätter, genau in dem Zeitfenster, das der Beton vorgibt. Das Ergebnis ist ein Boden, der Stapler, Last und jahrelangen Betrieb trägt, ohne zu stauben.

Maschinelles Betonglätten ist der Arbeitsgang, der aus einer frisch betonierten Fläche einen belastbaren Nutzboden macht. Direkt nach dem Einbau wird der noch frische Beton mit dem Flügelglätter verdichtet und in mehreren Durchgängen dicht und eben abgezogen, bevor er aushärtet. So entsteht in einem Zug eine abriebfeste Oberfläche, ohne dass später eine zweite Schicht aufgebracht werden muss.
Vor dem ersten Kubikmeter klären wir mit der Einbaukolonne die Punkte, die über das Ergebnis entscheiden: Betonkonsistenz, geplante Einbauzeit, Flächengröße und die gewünschte Oberfläche. Nur wenn der Glätter zum richtigen Zeitpunkt vor Ort ist, passt am Ende die Qualität.
Sobald der Beton so weit abgebunden ist, dass er die Maschine trägt, starten wir mit der Glättscheibe. In diesem Durchgang wird die Oberfläche verdichtet und die Fläche sauber geschlossen, ohne Wasser nach oben zu ziehen.
Soll die Fläche besonders abriebfest werden, streuen wir in diesem Zeitfenster den Hartstoff gleichmäßig ein und arbeiten ihn maschinell in die frische Oberfläche ein. So entsteht eine Verschleißschicht, die fest mit dem Beton verbunden ist.
In mehreren Durchgängen wird mit zunehmend angestellten Flügeln nachgeglättet. Jeder Durchgang macht die Oberfläche dichter und härter, bis die gewünschte Geschlossenheit erreicht ist.
Zum Schluss schützen wir die frische Fläche vor zu schnellem Austrocknen und stimmen den Zeitpunkt für den Fugenschnitt ab. So bleibt die Qualität erhalten, die beim Glätten erzeugt wurde.
Die belastbare Oberfläche entsteht direkt im frischen Beton. In vielen Fällen entfällt dadurch eine zusätzliche Beschichtung, das spart Zeit und einen weiteren Gewerkeschritt.
Eine dicht geglättete und bei Bedarf hartstoffvergütete Fläche hält Staplerverkehr, Punktlasten und Dauerbetrieb aus. Genau das, was Hallen- und Industrieböden im Alltag aushalten müssen.
Das Glätten richtet sich nicht nach der Uhr, sondern nach dem Beton. Wir planen die Arbeit so, dass wir im richtigen Zeitfenster vor Ort sind, auch wenn das in die Abendstunden reicht.
Eine geschlossene Oberfläche nimmt weniger Schmutz auf und lässt sich besser säubern. Das reduziert Staub im Betrieb und erleichtert die spätere Reinigung.
Der richtige Moment zum Glätten ist Erfahrungssache. Wir beurteilen Abbindeverhalten und Konsistenz auf der Baustelle und entscheiden danach, wann welcher Durchgang gefahren wird.
Betonglätten funktioniert nur in einem begrenzten Zeitfenster. Wird zu früh begonnen, zieht die Maschine Wasser und Feinteile an die Oberfläche und schwächt sie. Wird zu spät gearbeitet, nimmt der Beton die Glätte nicht mehr an. Deshalb beobachten wir das Abbindeverhalten genau und starten in dem Moment, in dem die Fläche die Maschine trägt und sich sauber verdichten lässt.
Geglättet wird in mehreren Durchgängen. Zuerst mit der Glättscheibe, die die Oberfläche verdichtet und flächig schließt, danach mit den Flügeln, die zunehmend angestellt werden. Mit jedem Durchgang wird die Oberfläche dichter, härter und geschlossener. Große Flächen fahren wir mit Scheibenglättern ab, Ränder, Ecken und Anschlüsse werden von Hand sauber nachgearbeitet, damit die Qualität bis an den Rand reicht.
Für stark beanspruchte Böden kann in die frische Fläche ein Hartstoff eingestreut werden, etwa auf Basis von Quarz oder Korund. Er wird gleichmäßig verteilt und maschinell eingearbeitet, sodass eine fest mit dem Beton verbundene Verschleißschicht entsteht. Diese Schicht erhöht die Abriebfestigkeit deutlich und ist dort sinnvoll, wo Stapler, Rolllasten und ständiger Verkehr auf den Boden wirken.
Die Ebenheit einer geglätteten Fläche hängt vom sauberen Abziehen beim Einbau und vom gleichmäßigen Glätten ab; als Bewertungsmaßstab dienen in der Regel die Ebenheitstoleranzen der DIN 18202. Nach dem Glätten ist die Nachbehandlung entscheidend, damit die Oberfläche nicht zu schnell austrocknet und reißt. Der spätere Fugenschnitt steuert, wo der Beton beim Schwinden kontrolliert arbeitet. Diese Schritte stimmen wir mit ab, weil sie über die Haltbarkeit der Fläche entscheiden.
Noch etwas offen? Rufen Sie an, wir klären es direkt.
Weitere Leistungen
Diese Website ist derzeit privat. Bitte Zugangsdaten eingeben.